Formen des Fastens

Fasten ist nicht gleich Fasten!
Fasten bedeutet nicht, einfach aufzuhören zu essen.

Es gibt viele unterschiedliche Arten des Fastens und bevor man damit anfängt, sollte man sich über einige Fakten klar werden. Das betrifft zum einen den Grund, aus dem man überhaupt fasten will, zum anderen die persönliche geistige und körperliche Verfassung. Bestimmte Gruppen von Menschen sollten auf keinen Fall fasten!

Es gibt viele Formen des Fastens und noch viel mehr Gründe.

Das Buchinger-Heilfasten (auch Saftfasten genannt)

Beim Saftfasten führen wir dem Körper durch Gemüsebrühe und Säfte eine geringe Menge von Kalorien, aber auch Vitamine und Mineralien zu. Das soll die Belastung des Körpers verringern.

Fasten nach Mayr (auch bekannt als Milch-Semmel-Fasten)

Bei dieser Form des Fastens, der Franz-Xaver-Mayr-Kur, gibt es lediglich zweimal täglich altbackene Brötchen mit etwas Milch “bis zum ersten Sättigungsgefühl”.

Dadurch wird einem Muskelraubbau durch Eiweißverdaung entgegengewirkt.

Diese Kur ist nicht zur Gewichtsabnahme gedacht. Sie soll von der Grundintention her eher Fehlfunktionen des Darms reparieren.

Wasserfasten / Teefasten

Bei dieser extremsten Form des Fastens bekommt der Körper keinerlei Unterstützung in Form von Mineralien, Vitaminen oder Eiweißen.

Man trinkt ausschließlich Tee und (kohlensäurearmes oder -loses) Wasser.

Ernstzunehmende Mediziner und die  einschlägige Literatur lehnen das Wasserfasten ab. Sie ist mit Sicherheit gesundheitlich schädlich!

Schleimfasten

Beim Schleimfasten gibt es als Nahrung warmen Getreideschleim. Hergestellt z.B.  aus Hafer, Gerste, Buchweizen, Leinsamen oder Reis.

Diese Fastenform ist empfehlenswert, wenn Sie einen kranken oder empfindlichen Magen haben und schont den Körper.

Die Molkekur

Das Molkefasten führt dem Körper Eiweiße durch das Trinken von 1 bis 1,5 Liter Molke pro Tag zu. Dadurch wird dem Abbau von Muskelgewebe vorgebeugt. Zusätzlich werden noch Säfte und Brühe getrunken.

Schrothkur

Johann Schroth entwickelte seine Schothkur, bei der sich Trinktage und Trockentage abwechseln.

Sie wird meist vor allem aus Gründen der Entschlackung durchgeführt.