Säfte
Wo auch immer man liest, werden „frisch gepresste Säfte“ gefordert. Ja, nee, ist klar. Ich bastele mir einen Gemüsesaft aus Tomaten, Sellerie, Möhren und Co. selbst. Nicht zu reden vom Mehrfruchtsaft und Konsorten.
Brauchen wir nicht weiter auszuführen: Ist für die meisten von uns undurchführbar. Aber auch bei gekauften Säften gibt es Unterschiede. Die meisten Säfte werden aus „Saftkonzentrat“ hergestellt. Dabei wird die Frucht geerntet, ausgepresst und dieser Saft wird erhitzt, bis sehr viel Wasser verloren geht. Hört sich gut an, hmm? Dann, in Europa angekommen, wird das verlorene Wasser wieder dazugemischt und das Produkt darf sich dann tatsächlich Saft nennen.
Doch es gibt auch Direktsaft. Dabei wird nichts erhitzt und nichts wieder verdünnt. Das ist Saft, wie er aus der Frucht kommt. Ist etwas teurer, aber viel, viel besser. Und in letzter Zeit gibt es das sogar bei Aldi und Lidl. Von den anderen Supermärkten ganz zu schweigen.
Schwer ist es allerdings, Tomaten-oder Gemüsesaft ohne Salzbeimengung zu bekommen. Keine Ahnung warum. Auch die abführenden Vertreter Sauerkrautsaft und Pflaumensaft führt nicht jeder Handel. Da muß man schon mal ein Reformhaus aufsuchen. manchmal wird man aber in der „Ökoecke“ des Supermarktes fündig. In den verwaisten Gebieten der Regale, wo es absolut geschmacksneutrale Reiskekse und Honig von politisch korrekten Bienen gibt. ;-)